27. Kunstausstellung „NATUR – MENSCH“ ist bis 31. Oktober in Sankt Andreasberg zu sehen

Kunstpreis 2021 geht an Sarah Hillebrecht mit ihrer Installation „Ergebenheit“

Die Rathaus-Scheune, das Rathaus und das Atrium der Andreaskirche in Sankt Andreasberg sind nunmehr zum 27. Mal Ausstellungsräume für die Kunstausstellung „NATUR -MENSCH“. 45 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Bildhauerei und Skulptur zeigen das positive Spannungsfeld zwischen Natur und Mensch aus künstlerischer Sicht. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis 31. Oktober 2021 täglich von 11 Uhr bis 17 Uhr.

Die Kunst dient hier als verbindendes Element, um Menschen sowohl für den Natur- und Umweltschutz als auch für lebendigere Lebensräume zu begeistern. Die Veranstalter, der Nationalpark Harz und die Stadt Braunlage, wollen so einen emotionalen Zugang zu nationalpark- und naturbezogenen Themen ermöglichen. Als langjähriger Partner fördert der Regionalverband Harz die Ausstellung mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

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Ulrike Hueppelers „Lichtblick“ ist ein weiteres prämiertes Bild

Aus 430 Bewerbungen von internationalen Künstlerinnen und Künstlern hat eine fachkundige Jury die 45 ausgestellten Werke ausgewählt. Anerkannte Maler, Bildhauer und Grafiker, der Leiter des Nationalparks Harz, der Bürgermeister der Stadt Braunlage und der Pastor der Ev. Martinikirche Sankt Andreasberg haben alle Bewerbungen gesichtet und aus den ausdrucksstärksten Objekten die Ausstellung zusammengestellt.

Auch in diesem Jahr wurden Preisgelder von 2.000 Euro für den Sieger und jeweils 500 Euro für den zweiten und dritten Platz ausgelobt. Der Andreas-Kunstpreis geht 2021 an Sarah Hillebrecht aus Bremen für ihre skulpturale Installation „Ergebenheit“. Die beiden weiteren Preise gehen an Ulrike Hüppeler aus Amtzell für ihre Ölmalerei „Lichtblick“ und an Tom Kretschmer aus Berlin für seine Lichtinstallation „Fraßbilder: Ips typographus & Homo sapiens“.

Auch Tom Kretschmer überzeugte die Jury mit seinem Werk

Die Kunstausstellung ist nicht nur eine Bereicherung des Veranstaltungsprogramms im Harz. Künstlerinnen und Künstler werden gleichzeitig wichtige Botschafter für den Naturschutz und die nachhaltige Entwicklung. In diesem Sinne macht die Verknüpfung von Naturschutz und Kulturerlebnis diese Ausstellung zu etwas ganz Besonderem.

Urlaub im Nationalpark Harz

Wer hingegen die Natur nicht nur in Form von Kunstobjekten wahrnehmen möchte, der sollte einen Besuch gleich mit einem Urlaub im Harz verbinden. Rings um Sankt Andreasberg und Braunlage lockt die sagenumwobene Bergwildnis des Nationalparks Harz zu besonderen Entdeckungen. Mit dem Nationalpark Ranger geht es auf die Höhen des Harzes und hinein in die Natur, die sich langsam wieder in einen natürlichen, von Menschenhand kaum beeinflussten Landschaftsraum verwandelt. Dieser Wandlung ist deutlich sichtbar, denn in den vergangenen Jahren haben heiße Sommer und Schädlinge die Monokultur der Fichten geschwächt und zu einem starken Baumsterben geführt. Im Nationalpark wird dadurch die Umwandlung des Wirtschaftswaldes zurück in einen Naturwald beschleunigt. Bei einer Wanderung zum Brocken gibt es verschiedene Themeninseln, die die Veränderungen im Landschaftsbild erklären. Auf dem Urwaldstieg unterhalb der Brockenkuppe bekommen Besucher einen eindrucksvollen Eindruck, in welche Richtung sich der Wald wandeln wird, wenn Natur Natur sein darf.

Das Harz Hotel Altes Forsthaus in Braunlage ist ein geeigneter Ausgansgort für spannende Ausflüge in den Nationalpark Harz.